Setze einen Timer und schreibe ungefiltert: Was beschäftigt mich, was lasse ich heute liegen, was ist wichtig, auch wenn niemand drängelt? Danach streiche gnadenlos, bis ein einziger Satz übrig bleibt, der deinen Vormittag lenkt. Dieser Mini‑Prozess entlädt inneres Rauschen, reduziert Grübelschleifen und schenkt dir eine pragmatische Leitidee. Wenn Zweifel aufkommen, lies den Satz erneut. Er ist Anker, Kompass und höfliche Erinnerung an deine Absicht.
Nutze zwei bis vier Minuten Box‑Breathing oder längeres Ausatmen, um das Nervensystem zu beruhigen. Spüre Schultern, Kiefer, Zunge. Lasse Mikromuskeln los. Der Körper sendet dann ein eindeutiges Signal: Keine Bedrohung, volle Präsenz. Direkt danach fällt das Eintauchen in die erste anspruchsvolle Aufgabe spürbar leichter. Die Mischung aus Ruhe und Bereitschaft ersetzt hektisches Starten durch gelassene, doch entschlossene Konzentration, die erstaunlich lange trägt.